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COMENIUS-SCHULE MÜCKA - SZ: "Mücka muss zehn Mittelschüler abgeben" - Pressespiegel - Artikel
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Pressespiegel : SZ: "Mücka muss zehn Mittelschüler abgeben"
am 01.06.2011 10:00:00

Von Annett Preuß
Statt der erhofften drei neuen fünften Klassen soll es doch nur zwei geben. Betroffene Eltern wollen in Widerspruch gehen.
Mücka hätte alle Schüler aufnehmen können. Je drei Klassen in lernfreundlicher Stärke in Niesky und Mücka hätten mehr Lehrer gebraucht. Das ist wohl der Punkt.
Isabel Blümel ist zornig. Die Mutter aus Rietschen will nicht hinnehmen, was sie seit gestern Schwarz auf Weiß hat: Ihr Sohn darf nicht in Mücka lernen.

Er soll stattdessen die Mittelschule in Rothenburg besuchen. Ihres Wissens sind noch mehr künftige Fünftklässler aus Rietschen davon betroffen. „Ich nehme das so nicht hin“, sagt Isabel Blümel. Sie habe die Entscheidung für Mücka mit ihrem Sohn bewusst getroffen, weil Eltern und Kind gleichermaßen begeistert von der Schule seien.

Der Junge aus Rietschen ist eines von zehn Kindern, die von ihrer Wunschschule Mücka jetzt an andere Schulen „umgelenkt“ werden, darunter auch nach Niesky. Denn trotz Bemühens von Eltern, des Fördervereins und der Gemeindeverwaltung darf die Comenius-Mittelschule Mücka zum neuen Schuljahr nur zwei statt drei neue fünfte Klassen bilden. Das bestätigt Schulleiter Torsten Weiß. „Wir werden eine mit 24 Schülern haben und eine mit 27“, sagt er. 61 Eltern hatten ihre Kinder angemeldet. Auch Bürgermeister Markus Kiese ist enttäuscht: „Für uns ist das schade.“

Enrico Rießner ist Vorsitzender des Fördervereins. Ihn regt bei dieser Entscheidung der Bildungsagentur besonders auf, dass Niesky drei Klassen bilden darf. Das Schulhaus biete aber – im Gegensatz zu Mücka – gar nicht genügend Platz, sagt er und verweist auf die Aussagen der Stadtkämmerin in einem entsprechenden SZ-Beitrag. „Wir gründen einen Förderverein, damit wir unserer Schule praktisch und finanziell helfen“, sagt er. An anderer Stelle werde ein Anbau mit Fördergeldern und damit Steuergeld in Erwägung gezogen. Rießner: „Das könnte effektiver eingesetzt werden.“ Heike Hannusch gönnt Niesky die dritte fünfte Klasse und auch einen eventuellen Anbau. „Aber dass Mücka nicht dieselbe Chance bekommt, verstehe ich nicht“, sagt die Mutter aus Kreba-Neudorf. Froh, dass die Zitterpartie seit gestern ausgestanden ist: „Unser Sohn darf nach Mücka. Wir hoffen, seine Kameraden auch“, sagt sie.

Die Leiterin des Schul- und Sportamtes im Landkreis Görlitz, Marlies Wiedmer-Hüchelheim, mag das Schlagwort „Recht auf freie Schulwahl“ nicht mehr hören. Da handle es sich um eine Fehlinterpretation, sagt die Amtsleiterin und bemüht Paragraf 34 des Sächsischen Schulgesetzes: Danach dürfen Eltern zwar den Bildungsweg wählen. Das mit der Wahl einer Schule gleichzusetzen. Aber: „Jeder Schulstandort hat einen bestimmten Wirkungsbereich“, sagt Wiedmer-Hüchelheim. Für Mücka und das Beispiel Rietschen heißt das: Er reicht zwar bis Rietschen. Diejenigen Schüler aber, die näher an Rothenburg wohnen, werden der dortigen Schule zugeordnet, Alt- und Neuliebeler dagegen eher Mücka. Das zu entscheiden sei jedoch Sache der Bildungsagentur, die diese Aufgabe an den jeweiligen Schulleiter delegiert. Wichtig sei ihr: „Schulen, die zu kämpfen hatten oder haben, leisten auch gute Arbeit.“ Und es sei nicht ausgeschlossen, dass Mücka 2012/13 drei fünfte Klassen bekommt.

Isabel Blümel hilft das hier und jetzt wenig: „Rothenburg wollten wir überhaupt nicht.“ Die Busverbindung sei eine Katastrophe, die Schule zu abgelegen. Bleibt nur der Widerspruch. „Schließlich sind es fünf Jahre, die die Kinder in der Schule verbringen.“

Quelle: Sächsische Zeitung, Mittwoch, 1. Juni 2011

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